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Heilige Agnes

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Ende des 3. Jahrhunderts soll in Rom eine junge Frau gelebt haben, die ihren Glauben an Jesus über ihr eigenes Leben stellte: Agnes von Rom ist eine Heilige, deren Gegner sie wegen ihrer christlichen Ideale umbrachten. Doch die Erinnerung an die Hlg. Agnes wird von Gläubigen auf der ganzen Welt lebendig gehalten. Die jugendliche Märtyrerin gilt vielen Menschen als Vorbild für Reinheit, Tugend und festen Glauben.

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Das Leben der Hl. Agnes

Viel ist über das Leben der Heiligen Agnes nicht bekannt. Der Überlieferung nach wurde Agnes gegen Ende des 3. Jahrhunderts in Rom geboren und nahm den christlichen Glauben im jugendlichen Alter zunächst heimlich an. Lediglich ihre Eltern und weitere Christen waren über die Religion der jungen und willensstarken Frau im Bilde. Aufgrund des damals herrschenden Verbots, die Heilige Messe öffentlich zu feiern oder den christlichen Glauben in der Öffentlichkeit zu bekennen, war die noch kleine christliche Gemeinde gezwungen, ihre Gemeinschaft geheim zu halten. Als Agnes ungefähr 12 oder 13 Jahre alt wurde, sollte sie einen römischen Mann, einen Heiden, heiraten. Agnes, die Jesus die Jungfräulichkeit versprochen hatte, verweigerte sich dieser Hochzeit.

Als öffentlich wurde, dass Agnes Christin war, zeigte man die junge Frau an, folterte sie und brachte sie schließlich um. Unklar ist, ob Agnes enthauptet oder verbrannt wurde. Nach ihrem grausamen Tod bestattete man die unbeugsame Frau an einer Ausfallstraße Roms, der Via Nomenata, an der noch heute eine Kirche zu bewundern ist, die über dem Grab der Hl. Agnes errichtet wurde.

Die Legende der Heiligen Agnes

Der Legende nach vollzog sich die kurze Lebensgeschichte der Hlg. Agnes noch viel grausamer. Übrigens ist Agnes die erste der jungfräulichen Märtyrerinnen, von der der Chronograph bereits im Jahr 354 berichtete, obwohl ihre Existenz historisch nicht gesichert ist.

Es wird berichtet, dass Agnes ein sehr schönes Mädchen war, um das der Sohn des Stadtpräfekten Symphronius warb. Agnes lehnte die Heiratsofferte mit der Begründung ab, bereits verlobt zu sein und gab auf Nachfrage zu, dass es sich bei ihrem Verlobten um Jesus Christus handelte. Da sie sich bei der Gerichtsverhandlung unerschütterlich zeigte, befahl der Richter, sie in ein Bordell zu bringen und zur Prostituierten zu machen. Doch Agnes´ Lockenpracht legte sich wie ein schützender Mantel um ihren schönen Körper. Außerdem erschien ein Engel und hüllte das Mädchen in ein hell strahlendes Lichtgewand.

Als sich der Sohn des Präfekten ihr dennoch unsittlich nähern wollte, fiel er tot um. Agnes betete, worauf der junge Mann wieder zum Leben erwachte und Agnes der Zauberei bezichtigte. Agnes, zum Tode durch das Feuer verurteilt, konnten die lodernden Flammen jedoch nichts anhaben. Schließlich ließ der Präfekt Agnes auf dieselbe Art töten, wie damals Lämmer getötet wurden: durch einen Stich in den Hals. Zahlreiche Schnitzereien, Holzfiguren und Gemälde zeigen die Heilige wohl aus diesem Grund mit einem Lamm.

In der achten Nacht der Totenwache soll sich ein weiteres Wunder zugetragen haben: So erschien Emerentiana, der Milchschwester von Agnes, ein Reigen schöner Jungfrauen, in deren Mitte Agnes und ein weißes Lamm zu sehen waren.

Das Gedenken an die Heilige Agnes

Der 21. Januar ist der Gedenktag zu Ehren der Heiligen Agnes. Bis heute wird jedes Jahr ein Fest in ihrer Grabeskirche gefeiert, bei dem ein Geistlicher zwei Lämmer segnet, aus deren Wolle man die sogenannten "Pallien" herstellt, das sind Abzeichen, die von den Erzbischöfen der Kirche getragen werden. Zahlreiche Bauernregeln verweisen auf das Wetter oder die Ernte im neuen Jahr. Es ist außerdem üblich, nach dem Agnestag keine Neujahrswünsche mehr auszusprechen oder zu versenden.

Die Hl. Agnes als Schutzpatronin

Die Heilige Agnes ist die Schutzpatronin der Kinder sowie der Jungfrauen. Wenn Sie sich für eine Holzfigur der Heiligen Agnes interessieren, erkennen Sie eine Abbildung der Jungfrau an der Darstellung einer schönen Frau mit einem Lamm. Agnes wird außerdem typischerweise mit einem Schwert dargestellt.