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Heilige Anna

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Die Apokryphen des 2. bis 6. Jahrhunderts berichten von einer außergewöhnlichen Frauenfigur, die von Gläubigen seit dem Mittelalter als Heilige verehrt wird: Die Heilige Anna gilt als Mutter der Maria und damit als Großmutter von Jesus Christus. Um wen handelt es sich bei der Hlg. Anna und woran erkennt man bei einem Bild oder einer Statue der Heiligen, dass es sich um Anna handelt?

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Das Leben der Hl. Anna

In der Bibel selbst findet die Heilige Anna keine Erwähnung. Dafür berichten gleich mehrere apokryphische Schriften von Anna, deren Name mit „Jahwe hat sich erbarmt“ übersetzt werden kann. Zahlreiche Kirchen sind nach der Großmutter Jesu benannt.

Der Legende nach war Anna mit Joachim verheiratet. Das Ehepaar wünschte sich sehnlichst ein Kind. Nach Jahren des Wartens und des Gebets wurde Joachim von einem Engel aufgesucht, der ihm vorhersagte, ein Mädchen zu gebären. Anna hatte dieselbe Vision. Das Vorhergesagte erfüllte sich: Das Ehepaar gebar ein Mädchen – Maria. Anna und Joachim brachten Maria zum Tempel, als das Mädchen drei Jahre alt war, um es dort im Glauben erziehen zu lassen. Erwähnenswert ist, dass die katholische Kirche die Geburt von Maria als unbefleckte Empfängnis beschreibt. Das bedeutet, dass das Kind zwar von Joachim gezeugt und von Anna geboren wurde, Gott dem Kind aber besondere Gnade erwies und es von der Erbsünde freisprach. In einigen Erzählungen wird davon berichtet, dass Joachim, Annas Ehemann, starb, und Anna mit ihren beiden späteren Ehemännern zwei weitere Töchter gebar, die ebenfalls Maria heißen sollten. Diese besondere Konstellation wird als „Heilige Sippe“ bezeichnet.

Verehrung und Brauchtum

Die Verehrung der Hl. Anna begann im frühen Mittelalter und wird in einigen Regionen noch heute lebendig gehalten. Dass sich um die Figur der Hlg. Anna ein regelrechter Kult entwickelte, ist auch dem byzantinischen Kaiserhaus geschuldet. Kaiser Justinian ließ um das Jahr 550 eine Kirche errichten, die der Heiligen Anna geweiht wurde. Im Westen war die Legende der Heiligen Anna lange Zeit weniger bekannt und wurde erst durch die Kreuzfahrer verbreitet. Besonders die Franziskaner interessierten sich für den Anna-Kult, dem sie durch die Übertragung mehrere Reliquien zu großer Popularität verhalfen.

Papst Sixtus IV nahm den Gedenktag der Anna schließlich in den römischen Kalender auf, Gregor XIII bestimmte einen eigenen Festtag für die Heilige, die als außergewöhnlich starke Frau verehrt wurde. Die Heilige Anna wurde fortan zu einer Person, die man anbetete, um seinen Reichtum zu vermehren. Die Geschichte um die späte Erfüllung des dringenden Kinderwunschs von Anna und Joachim trug dazu bei, dass man Frauen, die unter Unfruchtbarkeit litten, einen sogenannten „Annagürtel“ umband, um ihnen dabei zu helfen, schwanger zu werden. In mehreren Wallfahrtstätten finden sich Bezüge zur Heiligen Anna. Es gibt Glocken, der Hl. Anna geweiht sind und zahlreiche Kirchen, die nach Anna benannt wurden.

Reliquien spielen beim Kult um Anna eine herausragende Rolle: So soll Annas Haupt bis heute in Düren liegen. Noch heute reisen zahlreiche Pilgerer nach Düren, um Anna zu verehren. Auch in Wien sollen Reliquien der Heiligen aufbewahrt werden. Der Legende nach ist Anna an einem Dienstag gestorben, weshalb Dienstage bei der Verehrung der Anna besonders bedeutsam sind.

Schutzpatronin und Ikonographie

Die Heilige Anna ist die Patronin mehrere Städte: Unter anderem suchen Florenz, Neapel und Innsbruck den Schutz Annas. Sie ist Schutzpatronin gegen Gewitter, der Mütter, Bergwerke, Knechte und Weber. Auch soll sie für eine glückliche Heirat und einen reichen Kindersegen sorgen. Aus diesem Grund eignet sich eine Holzfigur der Heiligen Anna hervorragend als Geschenkidee zu Hochzeiten.

Hier im Shop kann man Holzschnitzereien, die Anna zeigen, in verschiedenen Ausführungen kaufen. Eine Schnitzerei als Abbildung der Heiligen Anna zu identifizieren, ist relativ einfach, da Anna meist in ihrer Rolle als Mutter dargestellt wird: Oft zeigt eine geschnitzte Figur aus Holz Anna sogar gemeinsam mit Maria und dem neugeborenen Jesus.

Der katholische Gedenktag für Anna und ihren Ehemann Joachim ist der 26. Juli. Am 21. November feiern Gläubige das Fest „Mariä Opferung“, das sich auf den Tag bezieht, an dem Anna von ihren Eltern in den Jerusalemer Tempel gebracht wurde.