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Heilige Elisabeth

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Sie war, das kann durchaus behauptet werden, eine echte Revolutionärin. Die Heilige Elisabeth war eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Ihre Familie und die Politik hatten eigene Pläne mit der klugen Frau, die ihren Lebensweg letzten Endes doch selbst bestimmte.

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Ihr Leben

Die Heilige Elisabeth wurde als Landgräfin Elisabeth von Thüringen am 7.7.1207 geboren und verstarb am 17.11.1231 in Marburg an der Lahn. Ihr Geburtsort ist nicht gesichert: Entweder handelt es sich um Pressburg oder Sárospatak in Ungarn. Am 19. November, dem Datum ihrer Beisetzung, wird der Namenstag der Elisabeth gefeiert.

Bereits im Kleinkindalter wurde Landgraf Hermann von Thüringen die Hand Elisabeths versprochen - ein Vorgehen, das im Hochadel zu dieser Zeit nicht ungewöhnlich war. Elisabeth wurde am Hof von Hermann von Thüringen großgezogen. Als dieser 2017 verstarb, heiratete sie dessen jüngeren Bruder Ludwig. Es gab laute Debatten um die Mitgift, die sie in die Ehe bringen sollte und es wurden Forderungen laut, die Braut zu verstoßen. Die Ehe des adligen Paares war für die damalige Zeit ungewöhnlich: Elisabeth begleitete ihren Mann auf Reisen und saß bei den Mahlzeiten neben ihm.

Den am Hof vorgefundenen Prunk lehnte Elisabeth schon früh ab. Ihre Schwiegermutter, Sophie von Thüringen, schenkte der jungen Elisabeth ein wertvolles Gebetbuch. Das aufgeweckte Mädchen wandte sich immer stärker der Religion zu und widmete sich zunehmend den Armen. Die heutige Quellenlage deutet darauf hin, dass ihr Ehemann Elisabeth in ihrem frommen Wirken unterstützte. Elisabeth gebar in dieser Ehe drei Kinder.

Ende des 12. Jahrhunderts wurden die Beginen populär – eine von Frauen gegründete Armutsbewegung der Kirche. Die Ideen der Beginen und die des Franz von Assisi wurden von Elisabeth begeistert aufgenommen. Die Adlige verzichtete auf prunkvolle Feiern und begann, ihre Besitztümer zu verschenken. Sie sorgte dafür, dass ihre Bediensteten Tücher und andere Almosen an arme und kranke Menschen verteilten. Während einer Hungersnot öffnete sie die Kornkammern und rettete die ausgezehrte Bevölkerung vor dem vermeintlich sicheren Tod.

Konrad von Marburg stieg zum geistlichen Berater Elisabeths auf und überredete Ludwig von Thüringen, an einem Kreuzzug teilzunehmen, der von Kaiser Friedrich II ausgerufen worden war. Nur wenige Wochen nach seinem Gelübde verstarb Konrad an einer Infektion.

Nach dem Tod Ludwigs eskalierten die Konflikte am Hof: Elisabeth wurde wegen ihrer Frömmigkeit und ihrer Gewohnheit, Reichtümer an die Armen zu verschenken, immer offener kritisiert. Heinrich Raspe, ein Broder von Ludwig, sorgte dafür, dass Elisabeth keine Verfügungsgewalt über die Ländereien und Einnahmen des Hofes mehr haben sollte. Immer mehr Menschen wandten sich von Elisabeth ab. Selbst Frauen, denen sie geholfen hatte, wollten die in Not geratene Elisabeth und ihre drei Kinder nicht aufnehmen. Papst Gregor IX. schrieb einen Schutzbrief für Elisabeth und ihre Besitztümer. Zum Teil aufgrund ihrer Ideen, aber auch aus echter wirtschaftlicher Not lebte Elisabeth fortan in einem einfachen Haus und ernährte sich von kargen Speisen.

Elisabeth legte ein Armutsgelübde ab und diente ab 1228 als Spitalschwester in einem Krankenhaus. Mit nur 24 Jahren verstarb die vollkommen erschöpfte Elisabeth, die auf dem Sterbebett verfügte, dass ihr verbliebenes Vermögen an bedürftige Menschen verteilt werden solle. Zu den wichtigsten Wundern, die sich zu Lebzeiten Elisabeths ereignet haben sollen, zählt das Rosenwunder. Der Legende nach wollte Elisabeth Brot an die Armen verteilen und trug dieses in einem Korb vom Hof. Als ihr misstrauischer Gatte prüfen wollte, was sie da verteilen wolle, deckte er den Inhalt ab und fand lediglich Rosen vor. Auch nach dem Tod, am Grab Elisabeths, sollen sich zahlreiche Wunderheilungen zugetragen haben. Im Jahr 1235 wurde Elisabeth von Papst Gregor dem IX. heiliggesprochen.

Darstellung als Statue

Die Hlg. Elisabeth ist vielfach als Schnitzerei erhältlich. Hier im Shop können interessierte Gläubige eine solche Holzfigur in verschiedenen Variationen kaufen und am charakteristischen Korb mit Rosen oder Broten erkennen. Holzschnitzereien mit dem Abbild der Hl. Elisabeth zeigen die junge Frau oft auch gemeinsam mit einem Aussätzigen.

Gedenken

Die Heilige Elisabeth ist die Schutzpatroninnen der Witwen, Waisen, Kranken und Notleidenden, aber auch der Spitzenklöpplerinnen. Die Länder Thüringen und Hessen haben die außergewöhnliche Figur der Geschichte zu ihrer Patronin auserkoren. Viele Gläubige, die die Heilige verehren, nehmen den Elisabethtag am 19. November zum Anlass, Almosen zu geben und einen Teil ihres Besitzes zu verschenken.

Eine geschnitzte Figur aus Holz finden Menschen, die sich vom Glauben und dem Mitgefühl der Heiligen inspirieren lassen möchten, hier im Onlineshop.