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Heiliger Florian

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Der Heilige Florian ist den meisten Menschen als Schutzpatron der Feuerwehr bekannt. Doch dem Schutzheiligen, der im dritten Jahrhundert für sein Bekenntnis zum Christentum sein Leben lassen musste, wird diese besondere Rolle noch gar nicht so lange zugeschrieben. Wer war der historische Florian, und wie kommt es, dass er heute als Beschützer der Feuerwehrleute gilt?

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Florian von Lorch: Leben und Legende

Der Hl. Florian wurde um das Jahr 250 in der Nähe von Wien geboren, in einem Städtchen, das heute unter dem Namen „Zeiselmauer“ bekannt ist. Vermutlich starb Florian am 4. Mai 303 oder 304 in Lorch. Quellen ist zu entnehmen, dass Florian bereits im Kindesalter im christlichen Glauben erzogen wurde. Schon früh trat er der römischen Armee bei. Als Leiter der Kanzlei des römischen Statthalters wurde Florian im heutigen Lorch schließlich zu einem einflussreichen Mann.

Die Verbreitung des Christentums war dem römischen Kaiser Diokletian ein Dorn im Auge. So startete er die letzte und grausamste Welle der Christenverfolgung, der auch Florian zum Opfer fiel, als er 40 Gläubigen zur Hilfe eilen wollte, die im Rahmen dieser Verfolgung verhaftet und in einen Kerker gesperrt wurden. Florian wurde beim Versuch, seine Glaubensbrüder zu befreien, ertappt, verhaftet und gefoltert. Nachdem er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, legte man Florian einen Mühlstein um den Hals und warf ihn in die Enns.

Der Legende nach schützte ein Adler den geschändeten Leichnam, der schließlich von einer Witwe geborgen und bestattet wurde. Den ermatteten Ochsen, die den Leichnam zogen, tat sich plötzlich eine Quelle auf, an der sich noch viele Wunder ereignen sollten.

Der Hlg. Florian als Schutzpatron

Interessant ist, dass im 15. Jahrhundert – also mehr als 1000 Jahre nach Florians Tod – ein zweiter Teil der Legende populär wurde, aus dem die Rolle des Heiligen Florians als Schutzpatron der Feuerwehren erwachsen sollte. In seiner Jugend – so wird in dieser Legende behauptet – hat Florian einmal ein brennendes Haus gerettet, indem er zu Gott betete. Florians Tod durch Ertränken tat bei der Legendenbildung sein Übriges: Wer mit Wasser getötet wurde und schon einmal ein Haus vor dem Abbrennen retten konnte, ist wie dafür geschaffen, um Feuerwehrleute zu beschützen. Diese nennen sich heute sogar „Floriansjünger“ und erinnern an den christlichen Märtyrer. In vielen Feuerwachen ist es üblich eine Schnitzerei aufzustellen, die Florian zeigt. Eine solche Holzfigur soll vor Bränden und Unglücken im Einsatz schützen.

Neben den Feuerwehrleuten verehren auch die Weinbauern, Bierbrauer, Böttcher und Schmiede Florian als Schutzheiligen. Er soll außerdem Bauern vor Unfruchtbarkeit der Felder, Sturm und Dürre bewahren.

Ikonografie

Wer eine Figur des Heiligen Florians kaufen möchte, erkennt den Heiligen an der Darstellung mit einem Wassereimer oder einem Krug. Vereinzelt finden sich auch Holzschnitzereien, die den Märtyrer mit einem Mühlrad bzw. Mühlstein darstellen und den Adler abbilden, der den Leichnam des Heiligen beschützt haben soll. Eine geschnitzte Statue, die Florian darstellt, zeigt den Heiligen außerdem meist als römischen Soldaten mit Harnisch und Lanze.

Bei Lignoma gibt es verschiedene Holzfiguren, die den Heiligen Florian zeigen. Die Abbildung mit einem brennenden Haus unterstreicht die Bedeutung des Heiligen als Schutzpatron der Feuerwehrleute.

Brauchtum und Gedenken

In vielen Feuerwachen findet sich eine Schnitzerei aus Holz, die Florian zeigt und das Gedenken an den Schutzheiligen lebendig hält. Am 4. Mai wird in vielen Gegenden Sankt Florian mit einem großen Fest gedacht. Es handelt sich außerdem um den Namenstag des „Florian“. Bemerkenswert ist, dass es im Volksglaube üblich ist, Florian darum zu bitten, das eigene Haus vor Schaden zu schützen und ein anderes Haus anzuzünden. Auf diesen Brauch bezieht sich die Redewendung des „St.-Florian-Prinzips“ – der Idee, Schaden auf andere zu lenken, um sich selbst zu schützen.