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Padre Pio

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Pio von Pietrecina (1887-1968) ist einer der beliebtesten Heiligen Italiens. Der nicht zuletzt aufgrund seiner Stigmata berühmt gewordene Kapuziner wurde von Johannes Paul II. im Jahr 2002 heiliggesprochen – so kurze Zeit nach seinem Tod wie kein anderer Heiliger der katholischen Kirche vor ihm.

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Biographie

Pater Pio wurde am 25. Mai 1887 unter dem Namen Fancesco Forgione in Pietrelcina geboren. Als achtes Kind eines Bauern trat er nach seiner Schulzeit dem Kapuzinerorden bei. Schon als Kind soll er eine asketische Lebensweise gepflegt haben. Der Ordensname "Pio" bedeutet "der Fromme". Pio befand sich seit seiner Jugend in einem schlechten Gesundheitszustand. Eine Tuberkuloseerkrankung machte ihm sehr zu schaffen. Seit 1916, nachdem er aufgrund seiner Erkrankung für dienstuntauglich erklärt wurde, lebte Pio im Kapuzinerkloster in San Giovanni Rotondo.

Ab 1910 wird davon berichtet, dass bei Bruder Pio Stigmata sichtbar wurden: Hautrötungen an Brust, Händen und Füßen, die den Wunden des gekreuzigten Jesu ähnelten. Das Auftreten dieser Stigmatisation sorgte für heftige innerkirchliche Debatten: Kritiker des beliebten Paters warfen Pio vor, sich die Wunden durch Verätzungen selbst zugefügt zu haben. Pio verbarg seine Wunden unter Handschuhen und wurde zeitweise sogar dazu gedrängt, sich nicht mehr öffentlich zu zeigen. Obwohl ihm ein Schweigegebot auferlegt war, wurde das Auftreten dieser Stigmata schnell auch bei den Gläubigen bekannt.

Im Jahr 1940 begann Pio, als Heiler in Erscheinung zu treten. Außerdem verkündete er Prophezeiungen. Es wird von zahlreichen Heilungen berichtet, die allein durch ein Wunder zu erklären seien. Auch soll er an mehreren Orten gleichzeitig erschienen sein. Außerdem machte er sich als Spendensammler einen Namen und konnte mit den von ihm eingeworbenen Geldern 1956 die Casa Sollievo della Sofferenza eröffnen, ein damals hochmodernes Krankenhaus, in San Giovanni Rotondo.

Padre Pio war trotz aller Kritiker innerhalb der Kirche bei den Gläubigen so populär, dass zu seinem Begräbnis im Jahr 1968 mehr als 100.000 Menschen kamen. 1999 wurde der beliebte Pater Pio seliggesprochen, im Jahr 2002 folgte die Heiligsprechung. Nach der Exhumierung der außergewöhnlich gut erhaltenen Leiche Pios im Jahr 2008 werden die Reliquien seit 2010 in einer eigenen Wallfahrtsbasilika ausgestellt. Der 23. September gilt als Gedenktag des Heiligen.

Neben den Gerüchten über die Selbstinszenierung und das Fälschen der Wundmale wurden Pio immer wieder auch unrühmliche Beziehungen zu Frauen und finanzielle Unregelmäßigkeiten beim Umgang mit den Spenden nachgesagt. Diese Gerüchte taten der Popularität Pios keinen Abbruch.

Ikonographie

Wer eine Holzfigur oder Statue von Pater Pio kaufen möchte, findet hier im Shop mehrere Schnitzereien, die den Heiligen im Priestergewand zeigen. Erkennen lässt sich Pio an seinen buschigen Augenbrauen. Holzschnitzereien, die den gesamten Körper zeigen, stellen Pio mit den fingerlosen Handschuhen dar, die er getragen hat, um seine Wundmale zu verbergen.

Verehrung

Padre Pio ist eine außergewöhnliche Figur der katholischen Kirche. Bis heute ist der beliebte Pater nicht unumstritten. Mancher Kirchengelehrte bezeichnet den Mystiker als Hysteriker. Dieser Skepsis steht die große Beliebtheit des Paters gegenüber, die er bei den Gläubigen genießt. Der Kapuzinerorden strebt die Ernennung Pios zum Kirchenlehrer an.

Die Verehrung Pios findet auf verschiedene Weisen Ausdruck. Im Jahr 2000 erschien ein Film über den Padre, der den Lebensweg von Pio nacherzählt. Schnitzereien mit dem Antlitz Pios sind bei zahlreichen Gläubigen beliebt, die sich bei Krankheiten oder in unsicheren Lebenssituationen schutzsuchend an den Heiligen wenden.

Insbesondere die Mystik Pios hat eine große Anziehungskraft auf viele Gläubige in Italien. So gibt es rund 400 Gebetskreise, die sich auf die Lehre von Pater Pio beziehen.