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Heiliger Petrus

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Er gilt als erster Bischof Roms und besitzt eine außerordentlich hohe Bedeutung in der katholischen Kirche: der Hlg. Petrus. Wie kein anderer Weggefährte prägt Petrus bis heute die Idee, dass Gott alle Sünden vergibt und die Reuigen das Himmelreich erwartet.

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Biografie: das wechselvolle Leben des Simon Petrus

Wie kam es, dass aus Simon Petrus ein Jünger Jesu, sein Verräter und schließlich der Menschenfischer wurde, der heute als Begründer des Papsttums gefeiert wird? Simon Petrus wurde in Galiläa geboren, sein Geburtsjahr ist unbekannt. Wahrscheinlich starb der prominente Heilige, dessen Existenz als historisch gesichert gilt, um 65 bis 67 in Rom. Petrus und sein Bruder Andreas, ein vorheriger Anhänger von Johannes dem Täufer, wurden von Jesus zu seinen Jüngern ernannt. Es wird berichtet, dass Jesus die Schwiegermutter von Petrus vom Fieber heilte und damit eines seiner ersten Wunder vollbrachte. Bekannt ist auch die Geschichte vom Sturm auf dem See Genezareth, bei dem Petrus sich zunächst nicht traute, Jesus zu folgen, der auf dem Wasser lief. Nachdem Jesus seinen Jünger rettete, war für Petrus klar, dass sein Vorbild kein Geringerer als Gottes Sohn sein konnte.

In den Evangelien wird Petrus in zahlreichen Textpassagen erwähnt. Eine besondere Verantwortung bekommt Petrus allerdings in der Passionsgeschichte zu. Am Vorabend der Kreuzigung kündigte Jesus an, seine Kirche auf dem Felsen bauen zu wollen, als den er Petrus bezeichnete. Er war es, der einem Diener des Hohepriesters im Zuge der Gefangennahme Jesu zunächst ein Ohr abschlug, seinen Herrn – wie von Jesus vorausgesehen - aber schließlich drei Mal verleugnete, noch ehe der Hahn krähte. Nach den Frauen, die an Jesu Grab weinten, war Petrus der erste Zeuge der Auferstehung. Petrus entschied sich für die Rückkehr in seine alte Heimat und arbeitete als Fischer, bis Jesus ihm erschien und mit ihm das Abendmahl feierte. Beim Fischzug erfuhr Petrus, dass er fortan ein Menschenfischer sein solle.

Den Rest seines Lebens verbrachte der Hl. Petrus mit Heilungen und Predigten. Er bekehrte zahlreiche Menschen zum Christentum und gilt als erster Bischof Roms, weil er dort und zuvor in Antiochia eine christliche Gemeinschaft gründete und ihr vorstand.

Die Legende des Heiligen Petrus

Der Legende nach ereigneten sich im weiteren Leben des Petrus zahlreiche Wunder, die seine herausgehobene Stellung im Kreis der Heiligen rechtfertigen. Neben verschiedenen Heilungen und der Gabe, viele Menschen zu bekehren, ist auch die Erzählung rund um das Lebensende von Petrus erwähnenswert. So soll dem Hlg. Petrus Jesus erneut erschienen sein, welcher ankündigte, sich in Rom ein zweites Mal kreuzigen zu lassen. Als Petrus seinem Herrn folgte – fest entschlossen, dessen Schicksal zu teilen – fuhr Jesus in den Himmel. An dem Ort, an dem heute der Petersdom steht, bat Petrus um seine Kreuzigung. Mit dem Kopf nach unten an das Kreuz geschlagen, starb Petrus, wie er es sich gewünscht hat. Bis zum heutigen Tag geht man davon aus, dass sich das Grab von Petrus direkt unter der Kuppel des Petersdoms befindet.

Die Interpretation, dass Petrus im Kreis der Jünger und in der Lebensgeschichte Jesu eine große Bedeutung zuteilwird, gilt als unstrittig. Gegenstand zahlreicher theologischer Debatten ist indes die Stellung Petrus´ in Rom. Insbesondere die katholische Kirche beruft sich auf die Idee, dass Petrus als erster Bischof in Rom wirkte und das sogenannte "Petruspatronat" legitimiert, was von Anhängern anderer Konfessionen allerdings bestritten wird.

Gedenken und Brauchtum: der Hlg. Petrus als Schutzpatron

Der 29. Juni wird als Gedenktag von Petrus und Paulus gefeiert, der 18. Januar gilt ebenfalls als Gedenktag des Petrus. Petrus ist der Schutzpatron Roms, Triers und weiterer Städte. Außerdem gilt der Heilige als Patron der Päpste. Zahlreiche Berufe verehren den Hl. Petrus als Schutzheiligen: die Fischer, Schiffer, Maurer, Metzger, Schmiede und viele mehr.

Bei katholischen Gläubigen ist es üblich, Petrus anzurufen, um ihn um Schutz vor Fieber, Tollwut und Besessenheit zu bitten. Geschnitzte Holzfiguren des Heiligen Petrus sind beliebte Geschenkideen und kunstvolle Schmuckstücke in der Wohnstube Gläubiger. Erkennen lässt sich eine Statue von Petrus an den Schlüsseln, die der Heilige meist in der Hand hält. Als Himmelspförtner entscheidet er über den Eintritt der Seelen der Toten ins Himmelreich. Auch ein umgedrehtes Kreuz, der Hahn, ein Schiff oder Buch sind Attribute, die Petrus zugewiesen werden. Viele kirchliche Kunstwerke zeigen den Hl. Petrus als Papst, der sich an der dreifachen Tiara, dem Kreuzstab und dem Evangelium erkennen lässt.