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Warum feiern wir Ostern – Bedeutung & Brauchtum des Osterfests einfach erklärt

Ostern ist für viele Menschen in erster Linie ein Familienfest mit Ostereiersuche, Schokoladen-Osterhasen und bunten Eiern. Vergessen wird dabei oft, dass Ostern für Christen das älteste und höchste Fest im Kirchenjahr ist. Wir beantworten in diesem Magazinbeitrag die wichtigsten Fragen rund um Herkunft, Bedeutung und Brauchtum von Ostern.

Woher kommt der Begriff Ostern?

Wer sich für die Herkunft und Bedeutung des Begriffs Ostern interessiert, findet in der Literatur unterschiedliche Erklärungen:

  • Ob Französisch (Pâques), Italienisch (Pasqua), Niederländisch (Pasen) oder Dänisch (Paske): In zahlreichen europäischen Sprachen gibt es eine Verbindung zwischen dem Wort für Ostern und dem jüdischen Pessachfest.
  • In der christlichen Lehre scheint die Ableitung Ostern von Osten zu kommen. Denn die Frauen, die als Erste am leeren Grab Jesu standen, blickten nach Osten zum Sonnenaufgang (lateinisch für "aurora").
  • Angeblich geht das Wort Ostern aber auch auf Ostara, den Namen einer germanischen Göttin des Frühlings, zurück. Nach dieser soll ein heidnisches Frühlingsfest benannt worden sein. Glaubt man allerdings Sprachexperten, hat es diese nie gegeben.
  • Einen neueren Erklärungsansatz liefert der Namenkundler Jürgen Udolph. Er stellt eine Verbindung zu einer nordgermanischen Wortfamilie her. Altnordisch bedeutet "ausa" so viel wie "Wasser ausschöpfen, gießen", austr "das Begießen". Demnach war es in vorchristlicher Zeit üblich, Babys mit Wasser zu begießen und so zu segnen, was vatni ausa genannt wurde. Das Christentum übernahm die Bezeichnung dafür, da die Taufe ein wesentlicher Bestandteil der frühen Osterfeste war.

Was genau feiern wir an Ostern?

An Ostern feiern Christen mit der Auferstehung Jesu den Sieg des Lebens über den Tod und damit das zentrale Ereignis ihrer Religion. Bereits der große Kirchenlehrer Augustinus sagte: "Nimm die Auferstehung weg, und du zerstörst das Christentum." Während Jesu Geburt im Stall Forschern zufolge lediglich eine fromme Legende ist, stellt Ostern ein "historisches" christliches Fest dar, über das auch die Bibel ausführlich berichtet.

Ostern im Neuen Testament

Nach den Evangelien, die vor allem über das Osterereignis berichten, hat Gott allein seinen Sohn von den Toten auferweckt. Wie die Auferstehung genau stattgefunden hat, beschreibt die Bibel allerdings nicht. Das Neue Testament nennt auch keine Augenzeugen dieser Wundertat. Zudem liest man in den Evangelien Erzählungen über das leere Grab, die Auferstehungs-Verkündigung durch einen Engel, über Erscheinungen des Auferstandenen und die Bekenntnisse, die diesen Glauben bezeugen. Durch seine Auferstehung konnte Jesu seine Jünger mittels ihres Glaubens an ihn erinnern und sie mit einer weltweiten Mission beauftragen. Die Evangelien bieten eine vielfältige Betrachtung des Ostergeschehens, wobei jeder Evangelist einen anderen Schwerpunkt setzt.

Verhältnis zum Pessachfest

Was verbindet das christliche Ostern und das jüdische Pessach-Fest? Jesus hat mit seinen Jüngern zur damaligen Zeit noch kein Ostern gefeiert, sondern das jüdische Pessachfest. Das Fest erinnert an die Befreiung des Volkes Israel aus ägyptischer Sklaverei. Im Tempel in Jerusalem wurden Opfertiere geschlachtet, die an die Schlachtung der Lämmer in Ägypten erinnern. Zugleich wurde das Lamm als Opfer dargebracht, um das Volk vor Plagen zu bewahren. Jeder Pessachpilger nahm ein Stück des Fleisches mit nach Hause. Seder (hebräisch für "Ordnung" war auch, was Jesus mit seinen Jüngern teilte und was Christen heute als "letztes Abendmahl" am Gründonnerstag feiern.

Jesus und seine Jünger beim letzten AbendmahlJesus feiert das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern.

Die Juden begingen dies jedes Jahr am 14. Tag des Frühlingsmonats Nisan. Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten, dass Jesus am Haupttag des Pessachfestes gekreuzigt wurde; im Johannesevangelium starb er, als die Pessachlämmer geschlachtet wurden. In der Darstellung der Geschehnisse vor Jesu Tod orientierten sich die Evangelisten an den damaligen Bräuchen.

Theologen sind der Ansicht, dass Jesus letztes Abendmahl auf den Vorabend des Pessachfestes datiert werden kann. In Lk 22,15 spricht Jesus zu seinen Jüngern: "Mich hat sehnlich verlangt, dieses Passahmahl mit euch zu essen, bevor ich leide".

Im Ostergottesdienst tritt die Nähe zum Judentum besonders hervor:

  • Der Priester tritt mit der entzündeten Osterkerze in die dunkle Kirche ein, was die Feuersäule symbolisiert, die den Israeliten in der Nacht beim Auszug aus ägyptischer Gefangenschaft den Weg wies.
  • Es wird aus dem 2. Buch Mose ein Text zum Auszug der Israeliten aus Ägypten gelesen.
  • Im österlichen Exsultet, dem Osterlob in der Osternacht,singt der Priester vom wahren Lamm, dessen Blut das Volk vor dem Tod bewahrt habe.

Wie wird der Ostertermin berechnet?

Der Ostersonntag fällt nach einem alten Brauch stets auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond. Nach dem gregorianischen Kalender ist das frühestens der 22. März und spätestens der 25. April. Festgelegt wurde dies auf dem Konzil von Nizäa im Jahr 325. Dieser Rhythmus bestimmt unseren Jahresablauf noch heute, da auch Karneval oder Pfingsten terminlich an das Datum des Osterfests gebunden sind.

Nachfolgend finden Sie die Daten des Ostersonntags in den kommenden Jahren im Überblick:

  • 2021: 4. April 2021
  • 2022: 17. April 2022
  • 2023: 9. April 2023
  • 2024: 31. März 2024

Welche Oster-Traditionen gibt es und woher kommen sie?

Mit dem Osterfest verbinden wir alle, ob Christen oder Nichtchristen, vor allem ein reichhaltiges Brauchtum, das mit der erwachenden Natur im Frühling zusammenhängt: Schokoladenhasen, bunte Ostereier, Osterlämmer und mehr. Doch welche Beziehung haben diese jahrhundertealten Oster-Traditionen zum Osterfest?

Wieso gibt es den Osterhasen?

Der Osterhase steht als Ostersymbol für Fruchtbarkeit und LebenDer Osterhase als Ostersymbol steht für Fruchtbarkeit und damit für das Leben.

Der Osterhase ist das Ostersymbol schlechthin, nicht nur am gedeckten Ostertisch oder im Osternest des Nachwuchses. Wieso sich gerade ein Hase durchgesetzt hat, erklärt sich dadurch, dass Hasen für Fruchtbarkeit und damit für das Leben stehen. Sie verweisen daher auf die Auferstehung als zentrales Osterereignis. In der byzantinischen Tiersymbolik ist der Hase zudem ein Symbol für Jesus Christus.

Warum feiern wir Ostern mit Eiern?

Ostern und Ostereier – das gehört untrennbar zusammen. Laut dem Schriftsteller Georg Lohmeier ist das Osterei kein heidnisches Symbol, sondern ein christliches, wie er in seinem Buch "Der Zorn eines Christenmenschen" schreibt. Bereits seit über 1600 Jahren habe man die Ostereier geweiht.

Das Ei galt seit jeher in vielen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. Im antiken Griechenland und Rom verschenkte man zur Feier der Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr bunte Eier. Das Ei wurde an diesen Tagen als heiliges Symbol des Neubeginns verehrt. Das Christentum hat später diese uralte Symbolik übernommen und ihr eine besondere Bedeutung gegeben: Das Küken, das frisch aus dem Ei schlüpft, erinnert an die Auferstehung Jesu am Ostersonntag.

Was hat es mit der Ostereiersuche auf sich?

Zu den beliebtesten Bräuchen an Ostern gehört laut einer Umfrage für 24 % der Befragten auch die Ostereiersuche. Doch woher kommt dieser Brauch? Vermutlich ist diese Tradition heidnischen Ursprungs. Um der Frühlingsgöttin Ostara ihre Ehrerbietung darzubringen, verschenkten die Menschen verzierte und gefärbte Eier. Als sich das Christentum als Religion durchsetzte, wurde die Tradition verboten. Da die Menschen sich aber weiterhin Eier schenken wollten, wurden diese heimlich auf einem Feld versteckt.

Welche Bedeutung hat das Osterlamm?

Süße Osterlämmer gehören zum OsterbrauchtumSüße Osterlämmer dürfen auf keiner gedeckten Ostertafel fehlen.

Der Brauch des Osterlamms geht auf das jüdische Pessachfest zurück, bei dem zur Ehre Gottes ein Lamm geopfert und nach strengen Regeln zubereitet wird. Auch Jesus war Jude und beging das Pessach-Fest mit seinen Jüngern. Er bezeichnete sich beim letzten Abendmahl angesichts des nahenden Todes selbst als "Lamm Gottes" (Agnus Dei): "Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt" (Joh 1,29). Damit werden der Tod und die Auferstehung Jesu angesprochen, durch die er den Menschen Erlösung geschenkt hat. Daher begegnen wir dem Osterlamm als Symbol an Ostern häufig, weil genau dieses Erlösungsgeschehen für das Osterfest zentral ist. In vielen Familien ist es üblich, kleine Geschenke in Form des Osterlammes zu verschenken oder gebackene Osterlämmer beim Osterfrühstück zu verspeisen.

Woher kommt der Brauch des Ostereierfärbens?

Ostereier färben ist eine beliebte OstertraditionDas Färben und Dekorieren von Hühnereiern ist ein bedeutendes Osterbrauchtum.

Was wäre das Osterfest ohne gefärbte Eier? Ab dem 13. Jahrhundert kennt man in Deutschland bunte Eier. Zu dem Brauch, Ostereier zu färben, gibt es zwei Theorien:

  • Einer Theorie zufolge färbten Christen die an Ostern geweihten Eier rot ein, um sie von den ungeweihten zu unterscheiden. Die Farbe Rot erinnert dabei an den Opfertod Jesu am Kreuz.
  • Da früher während der Fastenzeit neben Fleisch auch keine tierischen Produkte gegessen werden durften, die von den Hühnern gelegten Eier aber nicht wegwerfen wollte, kochte man sie hart und machte sie so länger haltbar. Um die rohen nicht mit den gekochten Eiern zu verwechseln, gab man in das Kochwasser zum Beispiel Zwiebelschalen oder rote Beete und färbte die Eier.

Woher stammt die Tradition der Osterkrippe?

Die Tradition der Osterkrippe, die das tragische Ende der Lebensgeschichte Jesu in den Mittelpunkt stellt, stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Damals war die sogenannte Passionskrippe weit verbreitet, ehe sie in Europa zunehmend in Vergessenheit geriet. Die Osterkrippe eignet sich wunderbar dazu, die biblischen Hintergründe des Osterfestes Interessierten auf einfache Art und Weise in verschiedenen Szenen (Einzug Jesu nach Jerusalem, Gründonnerstag, Kreuzigung am Karfreitag etc.) näherzubringen.

Mehr zur Osterkrippe sowie ihren Szenen und Figuren lesen Sie in unserem Beitrag: Die Osterkrippe: Geschichte und Bedeutung.

Welche Bedeutung haben die Feiertage vor und nach Ostern?

Die Vorbereitungszeit auf Ostern beginnt bereits am Aschermittwoch, die eigentliche Osterzeit dauert vom Ostersonntag bis Pfingsten. Wir haben uns die Bedeutung der einzelnen Feiertage rund um das Osterfest etwas genauer angesehen.

Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch endet die heitere Karnevalszeit und die ernste und entbehrungsreiche Fastenzeit beginnt. Durch Verzicht und Besinnung bereiten sich die Gläubigen 40 Tage lang auf das Osterfest vor. Dabei gilt ihnen Jesus als Vorbild, hat er doch selbst in der Wüste ohne Essen und Trinken ausgeharrt und den Versuchungen des Teufels widerstanden (Mt 4, 1-2). Der Aschermittwoch gilt als strenger Fasten- und Abstinenztag – Fleisch ist an diesem Tag tabu. Außerdem ist auch nur eine einmalige Sättigung, sowie morgens und abends je eine kleine Stärkung, gestattet.

Palmsonntag

Der Palmsonntag ist der Auftakt zur Karwoche oder auch Passionswoche und erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem (Mt 21,1-11), wo er mit seinen Jüngern das Pessachfest feiern wollte. Der ersehnte Friedenskönig wurde als "Davidssohn" jubelnd empfangen. Die Menschen zeigten ihre Verehrung, indem sie Palmzweige vor ihm auf der Straße ausbreiteten. Sie hofften, er würde sie von der römischen Besetzung befreien. Den Römern war die Popularität Jesu ein Dorn im Auge. Sie befürchteten, er könnte zu mächtig werden.

In Erinnerung an das Geschehen in Jerusalem lassen die Gläubigen am Palmsonntag Palm- oder Olivenzweige segnen. Anschließend ziehen sie in einer feierlichen Prozession in die Kirche. Nach der Messe nimmt man die geweihten Palmzweige einem alten Brauch folgend mit nach Hause und steckt sie zum Beispiel hinter ein Kruzifix oder befestigt sie an Hausaltären oder Heiligenbildern.

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Gründonnerstag

Am Gründonnerstag beginnen die drei Kartage im engeren Sinn – das sogenannte Triduum Sacrum (lateinisch für "heilige drei Tage"). Nach biblischer Überlieferung feierte Jesus am Vorabend seiner Verhaftung mit seinen Jüngern das Pessachfest. Er bat sie, zu seinem Gedächtnis künftig das Abendmahl ebenfalls gemeinsam zu feiern. Dabei wusste Jesus bereits, dass ihn einer der zwölf Apostel an die Römer verraten würde (Mt 26,21). Als Zeichen der Nächstenliebe wusch er seinen Jüngern sogar noch die Füße (Joh 13,5-15).

An Gründonnerstag feiern Katholiken ebenfalls die Messe vom letzten Abendmahl. In diesem Gottesdienst nimmt der Pfarrer an einigen Gläubigen symbolisch die Fußwaschung vor – genau wie es Jesus mit seinen Jüngern getan hat.

Übrigens: Der Name Gründonnerstag leitet sich nicht von der Farbe Grün ab, sondern wohl vom althochdeutschen Grunen, dem Greinen beziehungsweise Weinen.

Karfreitag

Der Name Karfreitag leitet sich von dem althochdeutschen Wort "kara" ab, das Klage oder Trauer bedeutet. Er ist der erste Tag der heiligen drei Tage, die die zentrale Botschaft des christlichen Glaubens vom Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi symbolisieren.

Am Karfreitag wurde Jesus vom römischen Statthalter in Judäa, Pontius Pilatus, zum Tode verurteilt und gekreuzigt. Laut biblischer Überlieferung starben mit Jesus auch andere Verurteilte am Kreuz. Da die 15. Stunde des Tages als seine Todesstunde gilt, finden am Karfreitag um diese Uhrzeit auch die Karfreitagsliturgien statt.

Zu allen Zeiten haben die Menschen Gott Opfergaben beigebracht, um ihn zu ehren, ihm zu danken oder um für ihre Sünden Sühne zu leisten. Im Alten Testament wurden solche Opfer von Gott selbst verlangt. Jesu hat sich am Karfreitag für alle Menschen am Kreuz dem Vater geopfert. Durch sein Leiden und Sterben hat er uns von der Erbschuld, von unseren eigenen Sünden und von der ewigen Verdammnis erlöst. Dieses eine Opfer wird in jeder heiligen Messe in der Eucharistiefeier vergegenwärtigt.

Besinnung, Stille und Fasten kennzeichnen den Tag, dementsprechend nennt man ihn auch gelegentlich "stiller Freitag". Katholiken gehen am Todestag Jesu die Station seines Kreuzwegs, um sich seinen Weg in den Tod zu vergegenwärtigen.

Für evangelische Christen ist der Karfreitag seit dem 19. Jahrhundert einer der höchsten Feiertage, da bereits Jesu Tod, nicht erst seine Auferstehung von den Toten, die Menschen von der Erbsünde erlöst haben soll.

Karsamstag

Der Karsamstag ist der letzte Tag der Karwoche und der zweite Tag der heiligen drei Tage. Der Karsamstag wird manchmal auch stiller Samstag genannt, da die Kirchenglocken schweigen und kein Gottesdienst stattfindet. Es ist der Tag der Grabesruhe, an dem für die Gläubigen die Trauer und der Schmerz über die Kreuzigung Jesu im Mittelpunkt stehen.

Ostersonntag

Mit Beginn der Feier der Osternacht geht morgens am Ostersonntag die 40-tägige Fastenzeit zu Ende. Am Ostersonntag begehen Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod. Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Denn die Auferstehung begründet den Glauben an ein Leben nach dem Tod.

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Ostermontag

Der Ostermontag erinnert an die beiden Jünger, die sich am Tag nach der Auferstehung auf den Weg nach Emmaus machten. Unterwegs begegneten sie dem Auferstandenen, der sich ihnen zu erkennen gab. Anschließend verbreiteten sie die Nachricht von der Auferstehung mit voller Freude (Lk 24,13-29). Damit hatte laut dem früheren Papst Benedikt XVI. die Geschichte des Christentums als die eines Glaubens begonnen. Von diesem Moment an konnte sich die Kirche als die Gemeinschaft der an Christus Glaubenden bilden.

Pfingsten

Die österliche Freudenzeit beginnt am Morgen des Ostersonntags und endet erst 50 Tage später mit Pfingsten, dem Fest des Heiligen Geistes. Die ersten acht Tage nach Ostern bilden dabei die so genannte Osteroktav, eine achttägige Festwoche.

Ostern bedeutet Fest der Hoffnung

Warum feiern wir Ostern? Christen weltweit begehen am Ostersonntag die Auferstehung Jesu von den Toten und damit das Fundament des christlichen Glaubens. Die Auferstehung gibt ihnen Hoffnung auf das ewige Leben. So wird Ostern von Gläubigen auch als das Fest der Hoffnung bezeichnet. "Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln", hat der Theologe Dietrich Bonhoeffer in dunkler Zeit einst gesagt.

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