Schnitzen lernen: Fehler vermeiden

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Schnitzen lernen

Wer das Schnitzen lernen möchte, der benötigt neben gutem Schnitzwerkzeug ein hohes Sicherheitsbewusstsein, Lust zur Präzision und vor allem Geduld. Die Devise „mal eben schnell“ kann beim Schnitzen rasch zu schlimmen Verletzungen führen. Daher gilt auch und gerade beim Bearbeiten von Holz, dass ruhiges Werkeln die schönsten Stücke hervorbringt.

Sicherheit am Schnitztisch

Bevor man als Neuling mit dem Schnitzen beginnen kann ist es wichtig, den Schnitztisch einzurichten. Dazu gehört eine helle Beleuchtung, die beispielsweise aus einer Lampe mit integrierter Lupe bestehen kann. Um sicher und verletzungsfrei arbeiten zu können, ist eine Vorrichtung zum Einspannen des Holzes notwendig. Und schließlich sollte man bei der Beschaffung von Schnitzwerkzeugen nicht sparen. Denn nur mit perfekt geschärftem, stabilem und gehärtetem Werkzeug lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Tipp: Um Geld zu sparen sollten sich Anfänger zunächst gebrauchte Marken-Schnitzeisen besorgen, um zu prüfen, ob ihnen das Hobbyschnitzen überhaupt liegt.

Das richtige Werkzeug ist entscheidend

Die Wahl der Schnitzeisen

SchnitzwerkzeugeWer mit nur einem einzigen Messer arbeiten möchte, der kommt nicht weit. Denn um schöne, saubere Oberflächen zu erzielen, benötigt ein Schnitzer viele verschiedene Stichformen und Stichbreiten. Ecken, Kanten, Flächen, Wellen oder komplexe, faltenreiche Motive benötigen ihre ganz spezielle Werkzeugform. Je mehr Schnitzeisen man als Anfänger zur Verfügung hat, desto mehr kann man damit ausprobieren und nützliche Schnitzerfahrungen sammeln. In diesem Zusammenhang ein weiterer Tipp: Das Nachschärfen nicht vergessen!

Vom Schnitzen und Schleifen

Bei jedem Schnitt wird das Schnitzeisen ein klein wenig stumpfer. Schärft man die Schneide nicht rechtzeitig nach, verursacht der Kraftaufwand in der Folge unschöne Holzoberflächen. Schlimmstenfalls brechen sogar kleine Holzstückchen heraus und die Arbeit ist ruiniert. Um dies zu vermeiden, muss das Werkzeug regelmäßig nachgeschliffen werden. Geübte Holzschnitzer sprechen dann vom „Abziehen des Werkzeugs zum Nachschleifen“. Nur mit Achtsamkeit und dem stetigen Wechsel von Schnitzen und Schleifen erzielt man letztendlich schöne Holzschnitzkunstwerke. Tipp: Das Schleifen immer an Marken-Schnitzeisen üben. Das Ergebnis zahlt sich immer aus. Billige Werkzeuge haben durch ihre Weichheit nämlich nur einen ungenügenden Übungseffekt.

Die Wahl des Materials

Das weiche Holz der Linde eignet sich besonders gut zum Schnitzen. Alternativ kann auf Zirbenholz ausgewichen werden. Das harte Eichenholz hingegen ist für Anfänger nicht zu empfehlen. Weitere Informationen zu möglichen Holzarten finden Sie im Beitrag: Welche Holzarten eignen sich für das Schnitzen.

Tipps für den Anfänger

Grundsätzlich wird vom eigenen Körper weg geschnitzt. Niemals umgekehrt. Hebeln und Brechen gelten als „rohe Gewalt“ und sind beim Schnitzen völlig fehl am Platz. Zwischendurch immer innehalten und den nächsten Schnitt überdenken oder, beispielsweise durch „Trockenübungen“, vor dem Ansetzen des Schnitzeisens ausprobieren. Regelmäßiges Händewaschen nicht vergessen. Staub und Späne sacht wegpusten oder mit einem Pinsel entfernen. Nicht den Finger oder die ganze Hand benutzen. Denn trotz Händewaschens überträgt man damit Fett und Schmutz auf die Arbeitsplatte und das Werkstück. Solange das eigentliche Schnitzen noch nicht beendet wurde, ist Schleifpapier tabu, da seine Kornrückstände das Schnitzwerkzeug stumpf werden lassen. Danach können Flächen durchaus glatt geschliffen werden. Stark ausgetrocknete Schnitzrohlinge werden am besten über Nacht in ein feuchtes Handtuch gewickelt.

Erstlingswerke

Kleine, filigrane Schnitzwerke sind für Anfänger absolut ungeeignet. Wer sich den Traum von einer eigenen Weihnachtskrippe mit unzähligen Krippenfiguren erfüllen möchte, der sollte dieses Ziel nicht gleich zu Beginn verwirklichen wollen. Sonst droht eine herbe Enttäuschung. Je filigraner die Figur, desto schwieriger die Ausarbeitung. Viel besser ist es, mit großen Motiven zu beginnen. Ein Tier, eine Pflanze oder Gebrauchsgegenstände wie Teller oder Schalen sind gut als Erstlingswerk geeignet. Tipp: Große Flächen erfordern breite Schnitzeisen, kleine Flächen und Feinarbeiten erfordern schmale Stichformen. Hohleisen können beidseitig, also normal oder umgedreht, verwendet werden.

Fazit

Wer das Holzschnitzen richtig lernen möchte, der muss den Werkstoff Holz mit geduldigem Feingefühl erspüren, sein Schnitzwerkzeug regelmäßig überprüfen und nachschleifen. Goldene Regeln und vom Himmel gefallene Meister gibt es beim Schnitzen nicht. Viel wichtiger sind die Bereitschaft, eigene Erfahrungen zu sammeln. Und der Sinn für Schönes. Dann wird man sich schon bald über erste, mit persönlichen Lieblings-Schnitzeisen gefertigte, Holzschnitzkunstwerke freuen können.

19 Kommentare

  1. Rainer 12. Juli 2013 um 11:29 Uhr

    Danke für die Infos. Können Sie mir evtl. einen Tipp geben, wo ich einen geeigneten Schnitztisch herbekomme? So etwas bekommt man ja nicht im Baumarkt um die Ecke.

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    • Lignoma 15. Juli 2013 um 14:12 Uhr

      Hallo Rainer,

      falls Sie einen Holzschnitzer in Ihrer Gegend haben, dann können Sie den fragen, ob er evtl. einen älteren Schnitztisch hat. Vielleicht verkauft er Ihnen diesen. Ansonsten wird man auch ab und zu auf Ebay fündig. Alternativ kann man sich den Schnitztisch natürlich auch individuell vom Tischler anfertigen lassen und kann somit besser auf die eigenen Wünsche eingehen. Es gibt durchaus auch Anbieter im Netz, wo man verschiedene Schnitzvorrichtungen online kaufen kann. Einfach mal danach suchen.

      viele Grüße,
      Ihr Lignoma Team

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  2. Christina 9. Dezember 2014 um 12:42 Uhr

    Hallo!

    Mein Mann interessiert sich für das Schnitzen, ist handwerklich sehr geschickt.
    Ich möchte ihm zu Weihnachten ein Schnitzset kaufen.
    Bitte geben Sie mir Tipps, welche guten und qualitativ hochwertigen Basics man braucht, und wo man sie bekommt (wir wohnen in Österreich), um das Schnitzen zu erlernen, ohne jetzt gleich ein Profiset zu erstehen (wer weiss, ob er weitermacht..?)

    Danke, herzliche Grüsse!

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    • Lignoma 6. Januar 2015 um 14:32 Uhr

      Hallo Christina,

      erst einmal möchten wir uns entschuldigen, dass wir Ihren Kommentar erst jetzt gesehen haben. Durch viele Arbeiten, die um die Weihnachtszeit anstehen, haben wir den wahrscheinlich übersehen. Nun zu Ihrer Frage, ich hoffe wir können Ihnen oder anderen trotzdem weiterhelfen.

      Das Werkzeug ist beim Schnitzen entscheidend. Zunächst will man vielleicht nicht viel Geld für ein Schnitzeisen-Set ausgeben, da man, wie Sie richtig sagen, nicht sicher weiß, ob man selbst oder ein Beschenkter überhaupt am Schnitzen dauerhaft Gefallen findet. Trotzdem besteht gerade bei qualitativ schlechtem Werkzeug die Gefahr, dass das Schnitzen keinen Spass macht. Wir sind deswegen der Meinung, dass es besser ist etwas teurere Schnitzwerkzeuge und dafür nicht zu viele verschiedene Schnitzeisen zu kaufen. Mit guten und vor allem scharfen Werkzeugen macht das Schnitzen einfach viel mehr Spass.

      Welche Schnitzeisen man benötigt, hängt maßgeblich davon ab, was man schnitzen möchte und wie fortgeschritten man ist. Anfänger benötigen noch keine sehr feinen Stichbreiten bzw. Schnitzeisen, da Sie erst lernen müssen sich zum Detail vorzuarbeiten. Je mehr man ins Detail einer Schnitzerei geht, desto schwieriger wird es. Der Anfänger wird evtl. froh sein, wenn am Ende die Proportionen seiner Schnitzerei passen. Dazu benötigt er ein paar flache Schnitzeisen mittlerer Größe und kein 25-teiliges Schnitzeisen-Set. Je besser man schnitzt, desto mehr geht man ins Detail und desto mehr Stichbreiten und unterschiedliche Schnitzwerkzeuge benötigt man.

      Wir können Ihnen die Schnitzeisen der Firma Stubai sehr empfehlen. Infos unter http://www.stubai.com. Dort findet man Sets, wie z. B. dieses hier: http://goo.gl/MVAiT5. Diese Sets bekommt man in diversen Online-Shops oder auch auf Ebay. Einfach nach der Bezeichnung suchen.

      Ich hoffe wir konnten helfen.
      Ihr Lignoma Team

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    • Lignoma 20. Februar 2015 um 10:11 Uhr

      Hallo Alex,

      uns ist dieses Werkzeug als „Fischhautfeile“ oder auch „Kannelierfeile“ bekannt. Wir hoffen, dass wir Ihnen damit weiterhelfen konnten.

      viele Grüße,
      das Lignoma Team

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  3. Birgit 27. September 2015 um 09:32 Uhr

    Hallo! Ich versuche nun schon im zweiten Anlauf, etwas aus einem Ast zu schnitzen. Sobald ich die Rinde entfernt habe, platzt mir das Holz aber innerhalb einiger Tage auf. Muss ich es länger (mit intakter Rinde) trocknen lassen? Oder kann ich (als ungeduldige) irgendetwas anderes tun, um das Aufplatzen zu verhindern? Danke!

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    • Lignoma 2. Oktober 2015 um 09:03 Uhr

      Hallo Birgit,

      wahrscheinlich waren die Äste nicht gut getrocknet. Ob und wie stark Risse auftreten, hängt von vielen Dingen ab (z. B. Holzart, Aststärke, etc.). Manche Hölzer neigen mehr zu Rissen als andere. Das Holz arbeitet auf jeden Fall noch eine ganze Weile und es dauert tatsächlich lange, bis ein Stück Holz vollständig durchgetrocknet ist. Normalerweise kann man die Äste mit Rinde zum Trocknen lagern. Nur bei Birkenholz muss man aufpassen, da die Rinde sehr wasserdicht ist. Am besten wäre es, wenn die Äste an einem geschützten Ort einige Monate an der Luft trocknen könnten. Je dicker die Äste, desto länger wird dieser Vorgang dauern. Je langsamer die Trocknung, desto unwahrscheinlicher sind Risse.

      viele Grüße,
      das Lignoma Team

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  4. Viktor 27. Februar 2016 um 19:40 Uhr

    Liebes Lignoma Team,

    ich bin nun schon mehrmals am Versuch gescheitert einen Holzring herzustellen.
    Es ging immer alles gut, da ich über entsprechendes Werkzeug verfüge,
    leider sind sie dann doch immer wieder beim zu festen Händedruck gebrochen.
    Ich habe alle möglichen Holzarten schon verwendet, vom Orangenbaum bis zum fossilisierten Holz. Genauere Holznamen kann ich leider nicht sagen, da ich momentan in den Tropen lebe und nicht alle Holzarten kenne.
    Was kann ich machen, welche Formen oder welche besonderen Schritte, um einen weiteren Bruch zu vermeiden?
    Liebe Grüße

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    • Lignoma 5. März 2016 um 11:41 Uhr

      Hallo Viktor,

      das ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Die Eigenschaften von Tropenhölzern sind uns nicht bekannt. Wir selbst stellen keine Ringe aus Holz her. Es hängt sicher von mehreren Faktoren ab: Holzart, Stärke des Ringes, Stärke des Händedrucks 😉 usw.

      Prinzipiell scheint es keine bevorzugte Holzart für die Herstellung von Holzringen zu geben. Ich habe gerade mal geschaut und da wird so ziemlich alles verwendet (Ahorn-, Eichen-, Walnuss-, Oliven-, Palisander-, Kirsch-, Pflaumen-, Flieder-, Ebenholz, usw.). Evtl. müssen Sie den Ring einfach stärker (dicker) machen?

      viele Grüße,
      das Lignoma Team

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  5. Lydia 8. April 2016 um 19:20 Uhr

    Hallo liebes Lignoma Team,
    ich bin Jägerin und möchte mir zukünftig meine Trophäenschilder selber schnitzen – oder es jedenfalls versuchen…. Könnt Ihr mir vielleicht weiterhelfen und mich beraten, welche Schnitzmesser dafür am Besten geeignet sind?
    Vielen lieben Dank schon mal.
    Lydia

    Antworten
    • Lignoma 15. April 2016 um 11:56 Uhr

      Hallo Lydia,

      prinzipiell verwenden wir beim Schnitzen unserer Trophäenschilder die gleichen Schnitzmesser, wie für andere Holzschnitzereien auch. Ich denke, wenn du dir ein Basis-Set von guten Schnitzmessern (ca. 10 – 20 verschiedene Größen – eher kleine Schnitzmesser) zulegst, dann bist du recht gut ausgestattet. Es hängt natürlich auch immer davon ab, wie umfangreich du die Bretter mit Verzierungen ausstatten möchtest. Je mehr Details – desto unterschiedliche Messer wirst du benötigen.

      viele Grüße,
      dein Lignoma-Team

      Antworten
  6. Andreas H. 10. Juni 2016 um 23:36 Uhr

    Hallo Lignoma-Team,

    ich habe gerade Ihre Seite entdeckt! Gefällt mir sehr. Es werden gute Inhalte geboten und die Bildergalerie hat mir optisch sehr gut gefallen. Weiter so!

    viele Grüße
    Andreas von einhandmesser.net

    Antworten
  7. anke 30. Juni 2016 um 13:16 Uhr

    Ich habe verschiedene Wurzeln (unbekanntes Nadelholz ) und möchte sie natürlich belassen „bereinigen“ und Ecken kappen, bzw. runden. Welche Werkzeuge brauche ich?

    Antworten
    • Lignoma 5. Juli 2016 um 14:41 Uhr

      Hallo Anke,

      ich würde die Wurzel zunächst einmal mit dem Gartenschlauch abspritzen. Mit einer Bürste bekommt man fester sitzende Erde gut weg. Je nach Holz kann man die Wurzel auch etwas „einweichen“, um hartnäckige Erde an schwer zugänglichen Stellen aufzuweichen und um diese später erneut mit einem starken Wasserstrahl zu entfernen. Auch Metallbürsten können gute Helfer sein.

      Bei der groben Gestaltung der Wurzel kommen Gartenschere, verschiedene Feilen, Bohrer und Schnitzmesser zum Einsatz.

      viele Grüße,
      dein Lignoma-Team

      Antworten
  8. Larissa 5. Oktober 2016 um 11:57 Uhr

    Hallo liebes LignomaTeam,
    Ich möchte meinem Freund ein Schnitzbuch schenken. Er ist sehr handwerklich begabt und hat schon ein zwei Dinge geschnitzt. Habt Ihr eine Buchempfehlung oder ein paar Vorschläge für mich? Es sollte sowohl Grundkenntnisse vermitteln als Anregungen für große Projekte beinhalten.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir dabei Helfen könnt.

    Antworten
    • Lignoma 14. Oktober 2016 um 11:14 Uhr

      Hallo Larissa,

      am besten wäre es natürlich einen Schnitzkurs zu besuchen, denn dort bekommt man von einem Profi gezeigt, wie es geht (wie ist das Schnitzmesser zu halten, welches Schnitzmesser ist für welchen Arbeitsschritt am besten geeignet, etc.). Aber da es sehr schwer werden wird einen Schnitzkurs in der Nähe zu finden, hier ein paar Buchtipps:

      „Holzschnitzen: Projekte und Techniken“ – ISBN-10: 3800158582
      Schnitzen: Schritt für Schritt“ – ISBN-10: 3866309171
      „Schnitzen. Tiere & Krippenfiguren“ – ISBN-10: 386673154X

      viele Grüße,
      dein Lignoma-Team

      Antworten
  9. Christian Woller 27. Oktober 2018 um 16:48 Uhr

    Guten Tag! Ich möchte aus einem Lindenholzblock 10cm dick, ca 25 x 25 cm Fläche, eine Holzschale schnitzen. Vor der Seite kann man die Jahresringe gut sehen, die in Bogenform verlaufen. Welche Seite sollte oben, welche unten sein? Mit den Ringen oder gegen die Ringrichtung? Es wäre schade um Material und Zeit, wenn ich die falsche Seite wählte. Für Ihre Antwort danke ich Ihnen im Voraus, mit freundlichen Grüßen
    Christian Woller

    Antworten
  10. H. Reichardt 17. November 2018 um 14:22 Uhr

    Es macht Sinn, wenn sie auf den Radius der Jahresringe die auf den Stirnseiten angezeigt werden zum Boden hinzeigen lassen. Somit bleibt auch nach Vollendung innerhalb der Schale die Zeichnung der Jahresringe erhalten.
    Sollten die Jahresringe auch weiter markant dargestellt werden, empfiehlt es sich zum Schutz des Holzes, dieses nicht zu lackieren, sondern nur zu ölen.

    Antworten

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