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Weihnachten mit Kindern feiern: Tipps und Ideen

Weihnachten ist der Höhepunkt des Familienjahres. In einer Jahreszeit, die sonst eher von Kälte und Dunkelheit geprägt ist, bringt der Advent mit Kerzenschein, Plätzchenduft und Liedern viele gute Gefühle mit sich. Erfahre hier, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt!

Zwischen Vorfreude, Aufregung und stiller Nacht

Leider machen Konsumwahn und der Druck, sich jedes Jahr mit Geschenken und ausgefeilten Speisen zu überbieten, auch vor Weihnachten nicht Halt. Doch worauf kommt es an Weihnachten wirklich an? Wie schön wäre es, wenn es gar nicht so sehr um die neueste Autorennbahn oder Spielkonsolen ginge, sondern wieder mehr gesungen, gelacht und erzählt würde?

Der Advent und die Weihnachtsfeiertage können auch in Familien mit Kindern ganz entspannt ablaufen. Hier haben wir für Sie einige Punkte zusammengestellt, die in Erinnerung rufen sollen, warum wir heute eigentlich noch Weihnachten feiern, was Weihnachten für Kinder bedeutet und welche Traditionen und Bräuche für eine entspannte und innige Weihnachtszeit sorgen.

Warum feiern wir heute eigentlich noch Weihnachten?

Eine Geburt vor über 2000 Jahren. "Es begab sich aber zu der Zeit…" – wohl jeder Erwachsene hat die biblische Weihnachtsgeschichte schon einmal gehört, selbst wenn er selbst mit Kirche und Religion kaum etwas tun hat. Allein die Tatsache, dass die Geschichte von der Geburt Jesu, die sich vor mehr als 2000 Jahren in einem Stall in Bethlehem zugetragen haben soll, noch heute Christen in aller Welt Weihnachten feiern lässt, spricht dafür, Kindern noch zu erzählen, was es mit Maria und Josef, den Engeln, den Hirten auf dem Felde und den anderen Protagonisten der Weihnachtsgeschichte auf sich hat.

Kind in einer Krippe mit StrohDas geborene Jesuskind in der Krippe.

Viele Kinder fragen ihre Eltern selbst nach dem Kind in der Krippe, nach dem Stern über Bethlehem und den Ereignissen, die sich in der Heiligen Nacht zugetragen haben. Doch wie erklären Eltern ihren Kindern die Weihnachtsgeschichte auf eine verständliche Art?

Es ist wichtig, Kindern zu sagen, dass Weihnachten ein christliches Fest ist, das aber auch von vielen Menschen gefeiert wird, die nicht in die Kirche gehen. Es steht für Liebe, Mitgefühl und Frieden.

Schon kleine Kinder verstehen, dass Weihnachten ein Geburtstagsfest ist und deshalb Geschenke gemacht werden. Das Geburtstagskind wurde vor über 2000 Jahren in einem Stall in Bethlehem geboren. Und dieses kleine Baby, das in der Krippe lag, sollte zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten des Christentums heranwachsen.

Die hochschwangere Maria und ihr Verlobter Josef reisten wegen einer Volkszählung nach Bethlehem. Doch nirgends war für die arme Familie ein Herbergszimmer zu finden. Zum Glück wurde ihnen schließlich ein Stall angeboten, in dem das Paar zumindest einen sicheren Unterschlupf für die Nacht fanden.

Zur gleichen Zeit waren drei Gelehrte nach Bethlehem unterwegs, die einem Stern folgten. Hirten, die in der Nähe des Stalls auf dem Feld wachten, erschien ein Engel, der die Geburt eines ganz besonderen Kindes verkündete. Tatsächlich kam in der Nacht Jesus zur Welt und die frischgebackenen Eltern staunten nicht schlecht, als die Hirten und die drei Weisen aus dem Morgenland zum Stall kamen, der jungen Familie Gesellschaft leisteten und Geschenke für das Neugeborene brachten. Leider konnten Maria und Josef das Familienglück nicht lange genießen. Der König Herodes hatte davon gehört, dass ein neuer König geboren wurde und bekam Angst um seine Macht. Die Heilige Familie musste ihr Kind in Sicherheit bringen.

Maria, Josef und ihr KindMaria und Josef halten ihren gerade geborenen Sohn in den Armen.

Was für eine großartige Geschichte, die auch heute noch fasziniert. Eltern, die sie ihren Kindern erzählen, werden staunen, welche Analogien die Kleinen zur heutigen Zeit ziehen können. Ob es um Geflüchtete geht, um die Ungerechtigkeit, dass einer hochschwangeren Frau keine bessere Unterkunft als ein Stall angeboten wurde, oder um Mächtige, die Angst davor haben, dass eine neue Generation das Ruder übernimmt – Kinder machen sich viele Gedanken darüber, was sie aus der Weihnachtsgeschichte lernen können. Die Weihnachtsgeschichte ist keine Heile-Welt-Geschichte. Doch sie ist eine Erzählung, in der wichtige Werte hervorgehoben und Kindern wie Erwachsenen in Erinnerung gerufen werden.

Schon für die Kleinsten gibt es hübsch illustrierte Kinderbücher mit der Weihnachtsgeschichte. Und Grundschulkinder lieben es, wenn ihre Eltern ihnen im Atlas oder auf dem Globus zeigen, wo Bethlehem und Jerusalem genau liegen. Viele Weihnachtslieder erzählen Ausschnitte der biblischen Weihnachtsgeschichte und eignen sich hervorragend, um das Gelernte zu verinnerlichen.

Wie nehmen Kinder die Weihnachtszeit wahr?

Für alle Kinder ein schönes Fest? Die Weihnachtszeit kann für alle Kinder eine schöne Zeit sein – vorausgesetzt, Weihnachten wird in der Familie altersgerecht gefeiert und die Erwachsenen bleiben entspannt.

Kind hält eine Kerze in den HändenFür Kinder ist Weihnachten eine Zeit voller Aufregung, Staunen und Begeisterung.

Schon Babys reagieren ganz begeistert auf die funkelnden Lichter und bunten Kugeln am Weihnachtsbaum. Und sie hören nichts lieber als ihre Eltern und Großeltern, die ihnen mit sanfter Stimme Weihnachtslieder vorsingen. Teure Weihnachtsgeschenke brauchen die Kleinen dagegen nicht. Wer Lust hat, einer jungen Familie eine Freude zu machen, kann ihr beispielsweise eine Krippenfigur als Start für eine Weihnachtskrippe schenken.

Kinder im Kindergartenalter lieben es, mit ihren Eltern Weihnachtslieder zu singen, Plätzchen auszustechen und den Baum zu schmücken. Sie genießen die innige Zeit in der Familie. Am Heiligen Abend gibt es in den meisten Gemeinden schöne Kindergottesdienste mit Krippenspiel.

Mutter und Tochter backen gemeinsam WeihnachtskekseDas gemeinsame Backen ist ein wichtiges Ritual für die Familie.

Schulkinder verstehen die Weihnachtsgeschichte schon gut. Sie lieben an Weihnachten vor allem die Geschenke. Und auch wenn sich Teenager im Advent gern von ihrer rebellischen Seite zeigen, haben auch sie gegen leckere Plätzchen, Spiele und Besuch von den Großeltern meist nur wenig einzuwenden.

Nicht in jeder Familie ist die Weihnachtszeit entspannt. Müssen die Eltern noch am Heiligen Abend vormittags arbeiten oder liegt Streit in der Luft, überträgt sich der Stress schnell auf die Kinder. Dann ist es wichtig, die Ansprüche herunterzuschrauben und keine unrealistischen Erwartungen an ein harmonisches Weihnachtsfest zu stellen. Es spricht nichts dagegen, den Weihnachtsbraten vom Restaurant liefern zu lassen, Plätzchen zu kaufen und den Stollen vom Bäcker zu genießen. Viel wichtiger als ein Weihnachten wie aus dem Bilderbuch ist ein aufrichtiges, freundliches Miteinander.

Advent und Weihnachten – eine Zeit voller schöner Rituale

In einer Welt, in der Traditionen und Rituale nicht mehr so recht in Mode zu sein scheinen, gehen Advent und Weihnachten wohl jedem unter die Haut. Großeltern erzählen ihren Enkeln von Weihnachtsfesten in ihrer Kindheit, die Familie backt gemeinsam Plätzchen und in Kindergärten und Schulen basteln fleißige Kinderhände liebevolle Weihnachtsgeschenke für die Eltern. Einen detaillierten Überblick über Weihnachtsbräuche in Deutschland und anderen Ländern gibt es hier in unserem Magazin. Wir wollen einige der schönsten Advents- und Weihnachtsbräuche, die sich auch für Familien eignen, kurz vorstellen:

Gemeinsames Backen

Vanillekipferl, Spekulatius oder Butterplätzchen – jede Familie hat wohl ihre eigenen Lieblingsplätzchen, mit denen sie die Adventszeit einläutet. Schon kleine Kinder haben große Freude daran, Teig auszurollen, Plätzchen auszustechen und diese mit bunten Streuseln zu verzieren. Für das Adventsbacken in der Familie sollte unbedingt ausreichend Zeit eingeplant werden. Kinder brauchen oft länger zum Ausstechen der Leckereien, das ein oder andere Stück Teig wird direkt genascht und es fallen meist eine Menge Krümel und Mehlreste auf den Boten. Es ist also Geduld gefragt. Wer sich schon im November auf den Advent einstimmen möchte, backt rechtzeitig frischen Stollen und lässt diesen gut verpackt unter dem Bett reifen. Eine Last-Minute-Idee für Familien mit wenig Zeit sind Pfefferkuchenhäuser, die es bereits vorgebacken zu kaufen gibt. Man klebt die Platten mit Zuckerguss zusammen und verziert das Haus mit bunten Perlen, Zuckerbrezeln und -stangen. Schon ist das leckere Lebkuchenhäuschen fertig, das fast zu schön zum Aufessen ist!

Der Adventskranz

Adventskränze und -gestecke lassen sich ganz leicht selbst binden und dekorieren. Alle Zutaten hierfür finden Sie im Blumenhandel. Aber auch ein fertig gekaufter Adventskranz sorgt für große Freude: An jedem Adventssonntag entzündet ein Familienmitglied eine Adventskerze, ein Lied wird gesungen und vielleicht sogar eine schöne Geschichte vorgelesen.

selbst gemachter AdventskranzEin selbst gemachter Adventskranz darf an Weihnachten nicht fehlen.

Ein Teller mit Zimtsternen, Printen oder Schokoladenmonden dazu kann sicher auch nicht schaden. Und mit jeder weiteren Kerze, die am Adventskranz brennt, steigt die Vorfreude auf Weihnachten ins Unermessliche.

Der Barbaratag am 4. Dezember

Der 4. Dezember ist der Gedenktag für die Heilige Barbara. In einigen Regionen stellt man zu diesem Tag frische Zweige in eine mit Wasser gefüllte Vase. Die Forsythien-, Rotdorn- oder Obstholzzweige blühen bis zum Heiligen Abend und werden von vielen Menschen als Glücksbringer betrachtet. Barbarazweige können auch als Orakel dienen: Hierfür hängt jedes Familienmitglied einen Wunsch oder eine Botschaft an einen Zweig. An dem Zweig, der als erster aufblüht, hängt die Botschaft, die wahr werden soll.

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Damit der Barbarazweig auch blüht, sollten einige Punkte beachtet werden. Weil Frost die Zweige zum Blühen anregt, sollten Sie in warmen Wintern die Barbarazweige vor dem 4. Dezember zwei Tage ins Gefrierfach legen. Anschließend schneiden Sie die Zweige schräg an und stellen diese in eine mit lauwarmem Wasser gefüllte Vase. Wechseln Sie das Wasser alle drei Tage. Während der ersten Tage stellen Sie die Vase mit den Barbarazweigen in einen kühlen Raum, beispielsweise das Schlafzimmer. Sehen Sie, dass die Knospen langsam anschwellen? Dann ist es Zeit, die Vase ins Wohnzimmer oder einen anderen warmen Raum zu stellen. Bei geringer Luftfeuchtigkeit empfiehlt es sich, die Zweige hin und wieder mit etwas Wasser zu besprühen. Dass die scheinbar toten Zweige mitten im Winter zu blühen beginnen, steht symbolisch für das Licht, das die Geburt Christi in die Welt brachte. Der Brauch, Barbarazweige aufzustellen, ist uralt und macht auch Kindern Freude. Warum nicht zu dieser schönen Gelegenheit neben der Weihnachtsgeschichte auch mal eine kindgerechte Fassung der Legende um die Heilige Barbara vorlesen?

Der Nikolaustag

Frisch geputzte Stiefel, Nüsse, Äpfel und ein freundlicher, dicker Mann aus zart schmelzender Schokolade – was braucht es mehr für einen schönen Nikolaustag mit Kindern? Auch wenn sich heute nur noch die wenigsten Jungen und Mädchen vor dem Nikolaus und seinem Gehilfen Knecht Ruprecht fürchten, der mitunter die Rute zur Hilfe nimmt, um freche Kinder zu bestrafen, ist der Nikolaustag ein aufregendes Fest für die Kleinen. Wer wissen möchte, wer der Heilige Nikolaus wirklich war und warum wir zu seinem Andenken jedes Jahr den Nikolaustag feiern, kann dies hier nachlesen.

Adventskalender

Keine Adventszeit ohne Adventskalender. Kinder lieben es, jeden Tag ein Türchen zu öffnen und freuen sich über die kleine Überraschung, die sie hinter dem aktuellen Datum finden. Viele Eltern basteln und befüllen den Adventskalender selbst. In manchen Fällen übernimmt dies auch die Patin oder ein Großelternteil. Es muss übrigens nicht immer etwas Süßes sein. Auch Glücksbringer, Sammelkarten, Bausteine, Ballons und andere Kleinigkeiten sind tolle Adventskalender-Geschenkideen. Den Kindern sind das Auspacken und die Überraschung meist ohnehin wichtiger als das eigentlich Geschenk.

Mädchen betrachtet ihren AdventskalenderEin selbst gebastelter Adventskalender verkürzt die Zeit bis Heilig Abend mit kleinen Überraschungen.

Weihnachtskarten

Weihnachten ist eine Zeit, in der man wunderbar Postkarten und Briefe an weit entfernt lebende Verwandte und an Freunde verschicken kann. Kinder zaubern aus farbigem Karton, Aufklebern, Glitzerstaub und Strohhalmen wunderschöne Weihnachtskarten. Auch Familienfotos sind schöne Motive für eine individuelle Weihnachtskarte.

Weihnachtszeit – Geschichtenzeit

Weihnachten ist die Zeit des Vorlesens und der Geschichten. Neben der biblischen Weihnachtsgeschichte gibt es für jede Altersgruppe lustige, spannende, traurige und einfach schöne Weihnachtsgeschichten, die sich hervorragend vorlesen lassen. Ausgewählte Buchempfehlungen für den Advent finden Sie hier.

Der Weihnachtsbaum

Natürlich darf auch der Weihnachtsbaum nicht fehlen. Mit seinen Lichtern, den glänzenden Kugeln und weiterem Baumschmuck ziert er jedes Wohnzimmer. Mittlerweile gibt es auch Weihnachtsbäume im Topf, die nach Weihnachten wieder eingepflanzt werden. Und es sind auch künstliche Weihnachtsbäume erhältlich, die zwar nicht so schön nach Tanne duften wie ihre natürlichen Vorbilder, aber immerhin besser als nichts sind.

Jede Familie hat ihre eigenen Rituale um das Aufstellen und Schmücken des Baums. Manche schlagen den Baum selbst im Wald, andere stellen ihn erst am Heiligen Abend auf und wieder andere schmücken ihn gemeinsam mit den Kindern. In der biblischen Weihnachtsgeschichte kommt ein geschmückter Nadelbaum freilich nicht vor. In diesem Artikel beleuchten wir, warum und wie wir heutzutage Weihnachtsbäume aufstellen.

Weihnachtskrippen – eine wunderschöne Tradition

Weihnachtskrippen machen die Weihnachtsgeschichte auf eine ganz besondere Art erlebbar. Kinder können sich an liebevoll geschnitzten Krippenfiguren gar nicht sattsehen und lassen sich zum Träumen und Sinnieren über die Weihnachtsgeschichte inspirieren. In manchen Familien wird die Krippe von einer Generation an die nächste weitergegeben. In anderen Familien kaufen Eltern jedes Jahr eine weitere Krippenfigur und ergänzen den Stall nach und nach um Hirten, Tiere, Engel und Co. Ist die 24-teilige Krippe schließlich komplett, kann in der Adventszeit täglich eine weitere Figur aufgestellt werden, bis am 24. Dezember das Jesuskind in die Krippe gelegt wird.

Zwei Kinder spielen mit der Fabel-KrippeDie Fabel-Krippe von Lignoma ist nicht nur sehr schön, sondern eignet sich auch hervorragend für Kinder.

Wer wissen möchte, in welcher Reihenfolge die Krippenfiguren aufgestellt werden, kann dies hier nachlesen. Hat eine Familie eine eigene Tradition, ist es natürlich gar kein Problem, an dieser festzuhalten. In unserem Blog gibt es auch Informationen über die Bedeutung der einzelnen Krippenfiguren. In manchen Städten werden auf dem Weihnachtsmarkt große Krippen aufgestellt, die sich neben Glühwein und gebrannten Mandeln als Publikumsmagneten erweisen. Das Schnitzen von Krippenfiguren und das Aufstellen von Weihnachtskrippen hat eine lange Tradition. Wer mehr über dieses Kunsthandwerk und über die Geschichte der Weihnachtskrippe erfahren möchte, kann sich hier umfassend informieren.

Nicht jede Weihnachtskrippe eignet sich für Familien mit Kindern. Kinder lieben es, die Krippenfiguren in die Hand zu nehmen und mit ihnen zu spielen. Deshalb sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Krippenfiguren nicht mit filigranen Teilen verarbeitet werden, die schnell abbrechen können. Figuren mit abgerundeten Formen liegen dagegen gut in der Hand und laden zum Bespielen ein. Eine sehr schöne 24-teilige Krippe, die sich sehr gut für Familien mit Kindern eignet, ist die Fabelkrippe.

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Weihnachten ganz ohne Stress

Die Gans muss in den Ofen, die letzten Geschenke sind noch nicht besorgt und die Lichterkette möchte partout nicht angehen – Weihnachten kann schnell in Stress ausarten. Wir haben einige Tipps vorbereitet, mit denen sich Weihnachten im Kreis der Familie stressfrei gestalten lassen kann. So wird das Weihnachtsfest wirklich zu einem der Höhepunkte des Jahres:

Das Weihnachtsessen

Insbesondere das Weihnachtsessen ist in manchen Familien ein echter Stressfaktor. Die Kinder essen nicht auf, möchten nicht so lange sitzenbleiben und heben sich ihren Appetit bis zum Dessert auf. Wir haben einige Tipps für ein stressfreies Weihnachtsessen mit Kindern zusammengestellt:

  • Keine falschen Erwartungen: Kinder werden sich inmitten des Weihnachtstrubels nicht anders benehmen als im Alltag. Keine Oma und kein Onkel sollte es den Kleinen übel nehmen, wenn sie zwischen den Gängen aufstehen, kleckern oder den Rosenkohl verweigern.
  • Kindgerechte Weihnachtsmenüs: Sie wissen am besten, was Ihrem Kind schmeckt. Beziehen Sie die Vorlieben Ihres Kinds in die Planung des Festessens ein. Ein Weihnachtsmenü, das vielen Kindern schmeckt, wäre beispielsweise:
    • Eine Flädlesuppe als Vorspeise
    • Ein Braten mit Klößen, Kroketten und kleinem Salat als Hauptgericht
    • Eine Schokoladenmousse oder ein Bratapfel mit einer Kugel Vanilleeis zum Dessert
Weihnachtsessen mit der ganzen FamilieAuch beim Weihnachtsessen mit Kindern kann viel Stress und Ärger vermieden werden..
  • Lassen Sie Ihre Kinder beim Kochen, beim Decken des Tischs, beim Servieren und Abräumen mithelfen. So haben alle etwas zu tun und tragen zum Gelingen der Festtage bei.
  • Vorbereitung zahlt sich aus: Viele klassische Weihnachtsgerichte lassen sich sehr gut vorbereiten. Rotkohl beispielsweise schmeckt am zweiten Tag meist besser. Auch ein Wildgulasch lässt sich sehr gut vorkochen. Und warum nicht zum Dessert die eingemachten Früchte aus dem Sommer aus dem Keller holen? Machen Sie sich die Zubereitung so leicht es geht.
  • Hilfe annehmen: Wenn Ihre Schwiegermutter anbietet, beim Abwasch zu helfen, nehmen Sie dieses Angebot auch bitte an. Jeder Entlastung reduziert das Stressgefühl.
  • Sie arbeiten bis zum 23. Dezember und haben ein gutes Restaurant im Ort? Denken Sie doch mal darüber nach, sich eine Weihnachtsgans samt Klößen und Rotkohl liefern zu lassen. Nichts geht über ein Festessen, bei dem alle Teilnehmer entspannt und glücklich sind.

Die Bescherung

Besonders mit kleinen Kindern macht es keinen Sinn, die Bescherung so lange hinauszuzögern, bis die aufgeregten Kleinen die Spannung kaum noch aushalten können. Eine frühe Bescherung sorgt dafür, dass das Warten ein Ende findet und die Kinder noch ausreichend Zeit haben, ihre Geschenke auszupacken, auszuprobieren und aufzubauen. Werden elektronische Spielwaren verschenkt, sollten Eltern immer vorab prüfen, ob sie die passenden Batterien im Haus haben.

Kind bekommt von seinen Eltern ein Geschenk zu WeihnachtenViele wünschen sich eine entspannte Bescherung. Dabei haben wir allein es in der Hand.

Frische Luft und Bewegung

Ein Spaziergang, frische Luft und Toben senken den Stresspegel bei Eltern und Kindern nachweislich. Ob als kurzer Spaziergang vor der Bescherung oder als kleine Nachtwanderung – wer an den Weihnachtstagen draußen unterwegs ist, bekommt viel zu sehen: andere Familien, die ebenfalls kurz frische Luft schnappen, festlich beleuchtete Häuser in der Nachbarschaft und mit viel Glück sogar eine Sternschnuppe, die an den Stern von Bethlehem erinnert.

Erfüllt sich der Traum von der weißen Weihnacht, gilt es natürlich umso mehr, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen. Schneemänner bauen, rodeln, Eislaufen gehen, ein Iglu bauen oder eine Schneeballschlacht mit der ganzen Familie machen – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Eine Fackelwanderung, ein Spaziergang mit einer Laterne und eine gesellige Runde an der Feuerschale machen bei fast jedem Wetter Freude. Vielleicht hat ja sogar eine befreundete Familie Zeit, sich anzuschließen.

Die Nutzung von Smartphone und Tablets richtig dosieren

Smartphones und Tablets sind aus dem Familienalltag kaum noch wegzudenken. Das Telefon dient als Fotoapparat, Spielgerät und bietet zahlreiche Chatoptionen und Social-Media-Apps, über die Informationen und Bilder geteilt werden. Doch wer wünscht sich schon ein Weihnachtsfest, bei dem die Kinder den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen und auf das Smartphone starren?

Familie macht Selfie mit SmartphoneSmartphones und Tablets vermiesen an Weihnachten häufig die Stimmung. Klare Regelungen schaffen Abhilfe.

An den Feiertagen ganz auf Smartphone und Tablets zu verzichten, ist auch nicht einfach und selten ohne Streit durchsetzbar. Mit den folgenden Tipps lässt sich die Nutzung aber gut dosieren:

  • Wie im Alltag sollten auch an Weihnachten Eltern mit gutem Beispiel vorangehen. Wer als Erwachsener immer wieder das Smartphone in die Hand nimmt, kann von seinen Kindern kein anderes Verhalten erwarten.
  • Statt auf Verbote zu setzen, kann eine positive Kommunikation die Spannung aus dem Thema nehmen. Statt handyfreier Zeit lassen sich beispielsweise ein bis zwei Stunden pro Feiertagen fest vereinbaren, die ganz gezielt dazu genutzt werden sollen, um Weihnachtswünsche zu versenden, lustige Videos zu drehen und Onlinespiele zu spielen. Sie werden sich wundern: Oft wird die vereinbarte Zeit aus freien Stücken unterschritten.
  • Wenn die Kinder bei der Smartphone- oder Handynutzung ein suchtähnliches Verhalten an den Tag legen, hilft nur Konsequenz. Alle Geräte werden für einen vereinbarten Zeitraum in einer schicken Kiste verschlossen oder zu einem Turm gestapelt. Wer ein Gerät rausnimmt, muss eine kleine Aufgabe im Haushalt erfüllen.
  • Brettspiele, Geocaching im Freien, ein schnulziger Weihnachtsfilm im Fernsehen – wer seinen Kindern schöne Alternativen anbietet, erhöht die Chance aus smartphonefreie Feiertage erheblich.
  • Auch wenn das Weihnachtsfest noch so schön ist – nicht jeder einzelne Moment muss fotografisch festgehalten werden. Erfahrungen, die pur und ohne Kamera gemacht werden, bleiben oft viel intensiver in Erinnerung als das, was auf Schnappschüssen später zu sehen ist. Wer auf Fotos gar nicht verzichten möchte, sollte vor dem Fest eine Person bestimmen, die während der Feiertage für das Fotografieren zuständig ist.

Nicht zu viele Geschenke

Zu viele Geschenke verderben die Freude und sorgen dafür, dass Kinder gar nicht mehr wissen, womit sie sich beschäftigen sollen. Wer seinen Kindern schon vor Weihnachten klarmacht, dass die gemeinsame Zeit das schönste Geschenk ist, wird am Heiligen Abend in zufriedene Gesichter schauen.

Opa beschenkt sein EnkelkindKinder bekommen häufig zu viele Geschenke. Dabei wünschen sie sich vor allem Beziehung und Aufmerksamkeit.

Um die Geschenkemenge zu reduzieren, sollten offene und ehrliche Absprachen mit Großeltern und anderen Verwandten getroffen werden. Diese übernehmen als Alternative zum Weihnachtsgeschenk oft auch gern das Befüllen des Adventskalenders oder überweisen einen kleinen Betrag aufs Sparkonto der Kinder. Wichteln ist ein lustiger Gegenentwurf zu hastig gekauften Last-Minute-Geschenken. Das gemeinsame Auspacken und Auswerten der Wichtelgeschenke kann für große Freude sorgen.

Die meisten Kinder verstehen sehr viel mehr als ihnen die Erwachsenen zutrauen. Ist der Wunschzettel eines Kindes allzu lang oder befinden sich viel zu teure Ideen auf der Liste, ist es Zeit für ein offenes Gespräch. Wird einem Kind liebevoll vermittelt, dass ein neues Fahrrad, eine E-Gitarre und die neueste Spielkonsole schlicht zu viel Geld kosten, ist die Freude über das tatsächliche Geschenk an Weihnachten deutlich größer als die Enttäuschung darüber, dass sich überzogene Erwartungen nicht erfüllen.

Geschenke nachhaltig verpacken

Zu Weihnachten entstehen Unmengen an Verpackungsmüll. Dabei lassen sich Geschenke auch ohne Hochglanzpapier, Glitzerfolie und bunten Bändern hübsch verpacken. Nachhaltige Verpackungsmaterialien finden sich in jedem Haushalt: Aus alten Zeitungen, Notenblättern, Wollfäden, Tannenzweigen, Zimtstangen und vielem mehr lassen sich wunderschöne Verpackungsideen zaubern. Auch in Holzkisten, leeren Flaschen, runden Müslidosen und Kartons können Gutscheine und Geschenke kreativ und nachhaltig eingepackt werden.

Krippenspiel

Ob in Gemeindehäusern, Schulen oder in der Kirche – an Weihnachten werden vielerorts Krippenspiele aufgeführt. Kinder, die Lust haben, selbst einmal die Maria, einen Hirten oder ein Schäfchen zu spielen, können sich im Spätherbst anmelden und mitmachen. Eltern bringen sich ein, indem sie Kostüme nähen, Requisiten basteln oder Handzettel verteilen.

Auch wenn sich Pfarrerinnen und Pfarrer das ganze Jahr über volle Kirchen freuen würden, sind sie an Weihnachten darauf vorbereitet, dass auch Familien in den Gottesdienst kommen, die sonst nicht so häufig in die Kirche gehen. Nur Mut also – ein Weihnachtsgottesdienst ist immer etwas Besonderes.

Zum Fest der Liebe an andere denken

Als "Fest der Liebe" ist Weihnachten der ideale Zeitpunkt, um Kindern zu vermitteln, dass es nicht allen Menschen gleich gut geht und es wichtig ist, an andere zu denken. Warum nicht für die alte Nachbarin ein paar Weihnachtsplätzchen backen oder dem Witwer im Haus anbieten, ihm an den Weihnachtstagen ein leckeres Weihnachtsessen vorbeizubringen? In Kirchgemeinden und öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Seniorenheimen, Obdachlosenunterkünften oder Geflüchtetenheimen gibt es immer Ansprechpartner, die wissen, wer sich über einen kleinen Präsentkorb freuen würde. Kinder lieben es, solche Geschenke zusammenzustellen, steuern ein selbstgemaltes Bild bei und helfen gern beim Einkaufen und Verpacken.

Familien singt an Weihnachten der Nachbarin ein Lied vorAnderen an Weihnachten eine Freude bereiten ist Kindern wichtiger als man denkt.

Auch Tieren kann geholfen werden: Die Vögel im Garten freuen sich über ein von der Familie gebautes Vogelhäuschen oder selbstgemachte Futterknödel. Wer den Begriff der "Nächstenliebe" durch solche konkreten Aktionen mit Leben füllt, gibt seinen Kindern wichtige Werte für das ganze Leben mit. Anderen Menschen Freude zu schenken, macht mindestens genauso viel Spaß wie selbst Geschenke zu bekommen.

Spielen, Erzählen und Erinnern

In manchen Familien liegt jedes Jahr ein Brettspiel unter dem Weihnachtsbaum, das Eltern und Kinder an den Feiertage ausgiebig ausprobieren und immer wieder spielen. Viele Menschen erinnern sich an Weihnachten besonders intensiv an ihre eigene Kindheit und kommen – inspiriert von Plätzchenduft und Lichterschein – ins Gespräch. Ein schönes Weihnachtsritual ist es auch, an Weihnachten die Fotoalben rauszuholen und den Kindern mithilfe süßer Babyfotos zu erläutern, dass mit ihrer Geburt ein Stern aufgegangen ist – ganz so, wie es bei der Geburt von Jesus der Fall war.

Ganze Familie feiert ausgelassen WeihnachtenDas Zusammensein in der Familie ist das Wichtigste. Das sollten wir wieder wertschätzen lernen und dankbar sein.

Bei den meisten Eltern ist der Wunsch groß, ihren Kindern ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bereiten. Damit Weihnachten stressfrei bleibt, ist es jedoch auch wichtig, dass Sie sich Freiräume suchen und sich selbst etwas Schönes gönnen. Trinken Sie ein gutes Glas Rotwein, wenn die Kinder im Bett sind, hören Sie das Weihnachtsoratorium auf CD oder machen Sie sich selbst ein Geschenk. Sie haben es sich verdient.

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